Biographie

Emily Intsiful ist ghanaisch-liberianischer Abstammung und in Deutschland geboren. Sie wuchs in Köln auf und besuchte in Ruppichterroth ein katholisches Mädcheninternat, wo sie sich Klavier und Songwriting beibrachte, da Popmusik, Hiphop und Rock strengstens verboten waren. Ihr musikalisches Talent blieb jedoch nicht ungesehen und sie bekam im Alter von 15 Jahren klassischen Gesangsunterricht von Ihrer Rektorin gesponsert auch im klassischen Klavier Unterricht wurde sie seit der 5. Klasse gefördert, was später erheblich zu ihrem musiktheoretischen Wissen beitrug. Ihre Liebe zur klassischen Musik wuchs stetig an bis sie überzeugt war, Opernsängerin oder klassische Pianistin werden zu wollen.

Im Jahre 2011, 2012 und 2013 scheiterte Emily’s Wunsch an mehreren deutschen und einer Schweizer Musikhochschulen, wo sie die Aufnahmeprüfung wegen ihrer Prüfungsangst einfach nie schaffte. 2011 beschloss sie dann einem spontanen Plan B zu folgen: eine Opern Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik machen. Sie bestand alle Aufnahmeprüfungen, da sie nicht wusste was auf sie zukam. Und arbeitete Emily an Ihrem Talent und wissen und probierte ihr Glück weiterhin Jahr um Jahr eben parallel an diversen Musikhochschulen.

Im Jahr 2013 absolvierte Emily ihre Ausbildung und erwarb ein Diplom zur „Ensembleleiterin für Laienmusik“ mit den Hauptdfächern Operngesang und Dirigieren und arbeitete dann 2 Jahre lang als Vocal und Performancecoach sowohl im klassischen als auch im popmusikalischen Bereich. Auch Klavier gab Sie in beiden Musikrichtungen. Sie steckte viel Herzblut in ihre Arbeit und sahnte sogar mit ihren SchülerInnen Preise beim Musikwettbewerb Jugend Musiziert ab.

Im Herbst 2013 nahm Emily Intsiful mit 22 Jahren an der dritten Staffel der Castingshow The Voice of Germany teil, wo sie Popikone Nena kennenlernte und als ihren Coach wählte. Sie erreichte die Liveshows und kam dort mit ihrer Interpretation des Titels Walzer für Niemand ins Halbfinale und in die Singlecharts. Wichtiger aber war, dass die Wahl ihres Coaches ihr Leben drastisch verändern würde.

2016/17 entschied Emily sich der Musik ganz zu widmen, zog nach Berlin, drehte dort mit einer ausgeliehen Kamera ein Musikvideo und führte selbst Regie, sowie Maske und Kostüm. Sie fragte Freunde, ob sie ihr Projekt unterstützen indem sie teil des Musikvideos werden. Sie releaste also ihre erste selbst erarbeitete Single „Da Da Da“, die Zinoe für Sie musikalisch ausproduziert hatte im Jahre 2017. Im Herbst 2017 bekam sie einen Anruf, ob sie nicht lust hätte mit Nena – ja richtig mit der Nena- auf Tour zu gehen. Der Rest ist Geschichte oder besser gesagt immer noch Gegenwart 🙂

Selbstständig von der Musik zu leben sollte bis dato nicht so richtig klappen, viele Nebenjobs machten ihrKost und Leben in Berlin möglich, aber wie Emily wirklich ihre Musik an den Mann bringen wollte war bisher nicht abzusehen. 

Da Emilys Jugend geprägt von der wunderschönen europäischen Kultur war, wurde langsam eine Sehnsucht nach ihren Wurzeln laut. Emily entschloss mit ein paar Freunden nach Ghana zu reisen und dort die Heimatluft zu schnuppern, es war ein Kulturschock für Leib und Seele; wie anders und doch dazugehörig sie sich fühlte. 

Inspiriert von der Musik, dem Essen, der Kultur und den Menschen nahm sie sich vor jedes Jahr einmal die stickige heiße Luft der Diaspora zu schnuppern und runter zu fliegen. Im Jahre 2018/19 drehte Emily Videos in Ghana Dein Licht und Kinder dieser Erde, die dann im Jahre 2019 zusammen mit ihrem Album Tagebuch released wurden. 

Emily’s Reise war von vielen Hochs und Tiefs geprägt, viele Manager und Produzenten, die ihr das „Blaue vom Himmel“ versprachen kamen und gingen. Dies brachte Emily ein ganzes Stück auf den Boden der Tatsachen, ließ sie demütiger werden und verstehe, dass der Weg je näher sie sich ihrem jeweiligen Ziel begab nicht leichter sondern schwerer werden würde. Als also im Jahre 2018 der letzte Produzent von einem gemeinsamen Projekt absprang, weil er sich partout nicht vorstellen konnte deutsche Musik über sein Label zu veröffentlichen sah sich Emily, frustriert und etwas verloren, gezwungen sich selbst an das Handwerk des Produzierens heranzuwagen. Sie arbeitete anfangs daran Musik nachzubauen, die sie hörte, Stück für Stück und der Prozess wurde immer leichter. So entstanden ihre Produktionen New Day , Alien  und Affirmation und sie gewann an Slebstbewusstsein. 

Aktuell arbeitet Emily an ihrem zweiten Album und überlegt weiter wie sie ihre Musik an den Mann bringen kann. 2022 bleibt spannend aktuell erwartet Emily ihren ersten kleinen Nachwuchs. 

 

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